Battlefield 5: Die OPEN BETA im Test

Meine Kameraden, setzt die Helme auf und ab geht es in die Schlacht! Glücklicherweise nur Virtuell und Online. Mit Battlefield V startet wieder die regelmäßige Portion von EA's Ballerbudenhäuschen DICE. Diesmal erwartet uns nach dem Ersten Weltkrieg der Zweite. Wir hatten die Chance wie ihr auch die Open Beta am Wochenende zu testen. Nun will ich meine eindrücke mit euch teilen. Fest steht, die Open Beta tendiert schonmal in eine positive Richtung und ist, im Gegensatz zum leider faden Vorgänger Battlefield I, jedenfalls spaßiger. Da es aber eine Open Beta ist und die Entwickler sich mit diesem Status eigentlich aus jeden Schlamassel, der die letzten Tage veranstaltet wurde, herausreden werden wird es dafür die berüchtigte 10 Punkte Bewertung nicht geben.


Bevor wir nun zum Gameplay und der Grafik kommen möchte ich euch hier nochmal auflisten, was die BETA bisher aktuell alles enthält:


Klassen


Die Typischen Battlefield Klassen, die überall vorzufinden sind, sind auch diesmal wieder vertreten. Unter anderem haben wir dabei den Assault, der normale Soldat, Medic, Support und Recon, der den Scharfschützen darstellen soll. Im Großen und Ganzen unterscheiden sich die Klassen dabei nicht. Waffentechnisch stechen der Supporter und Recon herraus die jeweils entweder ein schweres MG oder ein Scharfschützengewehr haben. Der einzige unterschied, besteht aber aus den ausgerüsteten Sprengstoffen. So hat der normale Soldat eine Art von Haftbombe während der Medic nur mit einer Smoke-Granate ausgestattet ist. Der Supporter hat einen Molotowcocktail und der Scharfschütze eine S-Mine. Die komplette Anzahl der Waffen haben wir euch unten noch einmal aufgelistet.


Fahrzeuge


In der Open Beta hattet ihr auch die Chance mit einigen Fahrzeugen die Karten unsicher zu machen. Es standen euch einige Panzer sowie einige Flugzeuge zur Verfügung.


Unter den Alliierten standen folgende Fahrzeuge zur Verfügung:


Luft

  • SPITFIRE MK VA
  • SPITFIRE VB
  • BLENHEIM MK IF

Boden

  • CHURCHILL GUN CARRIER
  • CHURCHILL MK VII
  • VALENTINE MK VIII


Unter den Achsenmächten standen folgende Fahrzeuge zur Verfügung:


Luft

  • BF 109 G-2
  • STUKA B-1
  • STUKA B-2

Boden

  • PANZER IV
  • TIGER I

Waffen


Bei den Waffen hatte jede Klasse um die drei Gewehre frei wählbar. Diese musste man aber zunächst Freischalten indem man einen bestimmten Rang erreicht hatte. Durch die Gewonnenen Punkte nach jeder runde erhält ihr Warpoints. Mit diesen konntet ihr eure Waffen ausbauen und Dekorieren. Pistolen gab es insgesamt nur zwei zur verfügung.


Assault

  • StG 44
  • Gewehr 43
  • M1A1 Carbine
  • Turner SMLE

Medic

  • STEN
  • Sumoi KP/-31
  • EMP
  • MP40

Support

  • KE7
  • Bren Gun
  • FG-42
  • M30 Drilling

Recon

  • Lee-Enfield No. 4 MK I
  • ZH-29
  • Kar98k

Nahkampfwaffen

  • Hatchet
  • Club
  • Shovel
  • Pickaxe
  • Kukri
  • British Army Jack Knife

Pistolen

  • P38 Pistol
  • Ruby

Karten


Während der Open Beta hatte man die Chance die genannten Klassen, Waffen und Fahrzeuge auf zwei Karten zu Testen. Die Karten nannten sich Navrik und Rotterdam.


Navrik


Navrik ist eine Schneelandschaft an der Küsten Norwegens. Dort hat der Spieler die Chance auch Flugzeuge zu nutzen, die auch nur auf diese Map spielbar sind. Die Karte ist übersät von einigen kleinen Einfamilien Häusern und einer großen Eisenbahnbrücke. Außerdem bietet sie durch viele kleinere Hügel Anhäufungen einen guten Platz für Scharfschützen. Die großen Abstände wo sich mal keine Deckung zeigen lässt bietet gute Möglichkeiten, um sich mit gepanzerten Fahrzeugen einen Nahkampf zu erlauben. Dennoch bietet sie einen hohen Frustfaktor, da die abstände zwischen den einzelnen Übernahme Punkten sehr groß sind, benötigt man viel Zeit um dort hinzugelangen. Das hat oft dazu geführt das man ein leichtes Futter für Scharfschützen oder sogar Flugzeuge war und so oft dort verstorben ist.


Rotterdam


Im Herzen der niederländischen Hafenstadt lässt es sich echt schön rumballern. Wer Fan von Belagerungskämpfen und Häuserkampf ist, wird hier sehr schnell seinen Spaß finden. Im Großen und Ganzen bietet es sehr viel Möglichkeiten dort seine ganzen Klassen zu testen. Auch Panzer finden auf dieser Map was zu tun. In der Mitte wird sie von einem Fluss geteilt und man hat nur über den Brücken oder Schwimmweg die Chance die andere Seite zu erreichen. Den Panzern kann man, aber gut entkommen, sobald man in einigen Häuserreihen verschwunden ist. Insgesamt hat mir diese Map am meisten Spaß gemacht.


Gameplay & Grafik


In der Beta überzeugt Battlefield mit seiner sehr schönen und atemberaubender Grafik. Selbst auf niedrigen Einstellungen zeigt die Frostbite-Engine mal wieder ihr stolzes Werk und lassen sich auf den beiden Karten voll und ganz sehen. Im Menü hatte man die Chance zwei Modis auszuprobieren. Unter anderem stand euch Operation und Eroberung zur Verfügung. Ersteres geschah auf die Gleichen Karten mit einer kleinen Hintergrundgeschichte. Der Fokus dieser Review lag auf den Eroberungsmodus.


Der Aufbau des Matches ähnelt wieder sehr Battlefield I und Battlefront 2. Ihr Spawnt auf einer Live-Karte und habt dort die Wahl eure Einheiten auszuwählen. Nachdem ihr dies getan habt zoomt die Karte herein und ihr taucht an euren gewählten Punkt auf.


Das Gunplay funktioniert auch schon während der Beta sehr gut und flüssig. Die Tastenkombinationen sind so gelegt das ihr direkt an euren wichtigsten Wekrzeugen rankommt, ohne euch die Finger zu brechen. Gefällt euch die Kombination nicht könnt ihr sie einem Menü umändern. Dabei könnt ihr sogar auf eure erweiterten Maustasten zurückgreifen wenn ihr eine Gaming Tastatur habt was eine ziemlich coole Sache ist.


Wenn ihr stirbt und nicht gleich sofort durch eine Explosion oder Scharfschützen ausscheidet habt ihr die Möglichkeit entweder euch bewusst verbluten zu lassen oder nach einem Medic zu brüllen. Dies macht ihr entweder mit der Linken oder Rechten Maustaste. Dies soll dafür sorgen, dass ihr gezielt wiederbelebt werden sollt und nicht mehr unbewusst. Dennoch kann euch jede Klasse in Battlefield V aktuell wiederbeleben. Somit fallen auch einige Hauptaufgaben des Medics weg und er ist ein bisschen nebensächlich. Dafür hat er aber nun die Aufgabe euch permanent mit Medikamenten zu versorgen. Denn wenn ihr getroffen werdet und euch eine Zeit lang ausruht, bekommt ihr nicht mehr euer volles Leben zurück. Je nach härte des Gefechts sind es um die 50 - 70 % die ihr dann noch übrig habt. Oft sind es aber ca. 45 HP. Ein großes Problem, was laut DICE aber schon in Arbeit ist, war der Munitionsmangel. Ich habe selbst hauptsächlich als MG Schütze gespielt und musste nach jedem Kill mich selber mit Munitionspaketen zu werden. Deswegen sah man auch in der Beta sehr viele die Supporter spielten, da sie sich selber mit Munition versorgen konnten. Wie bereits erwähnt wurde, arbeitet aber gerade DICE an die Lösung dieses Problems.


Fazit


Battlefield V ist noch ein Stück entfernt zum Fertigen Spiel. Teilweise friert man ein, glitcht sich als Scharfschütze durch die Map oder man bemerkt das, dass Wasser in das man Schwimmt nur aus eine Schicht Animation besteht. Dennoch macht es in diesem Zustand schon ein Heiden Spaß. Wer mit Battlefield I nicht klargekommen ist, hat hoffentlich der Open Beta ein offenes Herz gegeben. Denn ich als Battlefield Veteran muss sagen, dass ich wieder mal nach einiger Zeit feuchte Augen habe und nein.. das kommt nicht von den Abgasen des Tigers oder den verträumten Summen der V1 die FUCKING JEDE 10 MINUTEN EINGESCHLAGEN IST.. es liegt daran, dass DICE endlich mal Interesse hat auch Content kostenlos anzubieten. Ja ganz genau, Battlefield V wird dieses Mal auf Premium verzichten und den ganzen Zusatzinhalt kostenlos anbieten. Ja.. es wird auch einen Battle Royal Modus geben....


Brummi Bombe:


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    Über den Autor Fabian Pain

    Huhu, ich bin der Fabian Pain aber ihr könnt mich eigentlich auch Fabian nennen. Ich bin Leidenschaftlich in der Computerspiel Szene unterwegs und begeistere mich vor allem wenn es um das Thema Rollenspiele und Teamshooter geht.

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